02.10.2008

MUSIK Sprache der Seele

Anstoss zu diesem Thema erhielt ich durch die Sendung "Macht der Musik" und einer Mail mit dem Hinweis des Konzertstarts und Verkauf der ersten Tickets meiner Lieblingsband Depeche Mode.


..Musik löst bei uns intensive Emotionen aus: Sie kann trösten, Freude schenken oder zu Tränen rühren – und sie landet in unserem Langzeitgedächtnis. Deshalb bekommen wir Herzklopfen, Gänsehaut oder es läuft uns ein Schauer über den Rücken, kaum dass wir die ersten Takte unseres Lieblingsliedes gehört haben. Wenn uns Musik zutiefst berührt, aktiviert sie dieselben Gehirn-Areale, die für Belohnung zuständig sind, die auf Stimuli wie Schokolade, Sex oder Drogen reagieren....


Wie wahr, kennt ihr die Werbung mit Paul Pott , dieser unscheinbare Mensch mit schiefen Zähnen singst wie ein junger Gott (na das reimt sich ja sogar) und zu tiefst berührt, das einem die Tränen kommen und ein Gefühl der Wärme und Vertrautheit überkommt. Ist es die Geschichte, der Weg der Seele, die das Schöne, das Wahre in die Musik transportiert? Jede Musik hat seine Wirkung, die was mit mir anstellt. Ich kann aggressiv, verträumt, kämpferisch, beschwingt, tröstend, erotisch, sehnsuchtsvoll... durch sie werden. Ohja! Musik zeigt mir was ich für Eigenschaften in mir trage. Ich mags auch mal richtig düster. BlackCelebration! Im Alltag tragen wir doch alle unsere Masken...keiner sieht mir an, was ich tief im Herzen bin. Kannst du die alten Lieder singen, die tief in deiner Seele liegen Lasst uns diese Lieder rausbringen! Das ganze Volk soll sie singen. Lasst uns diese Lieder rausbringen Xavier Naidoo Musik muss die Sprache der Seele sein, die sagt seh her, was ich alles bin und sein kann und war. Mit Musik verbinde ich Erinnerungen und Erlebnisse und teile diese mit anderen um mit ihnen Eins zu sein, die sie auch hören. Auf Konzerten ist das ein großartiges Gefühl. Mit Musik lassen sich Botschaften wunderbar leicht in die Herzen tragen. Alles Gute hat auch hier seine Schattenseite... wenn man Menschen mit Musik manipulieren kann für egoistische Zwecke.


Ich bedaure, ich kann nicht schön singen um meinem Inneren Kraft und Ausdruck zu geben und ich habe kein Instrument spielen gelernt aber ich kann sie hören und fühlen, die Musik die andere erschaffen. Danke! Es gibt auch andere Wege sich zu zeigen und einzubringen. Meine Mission?!


Depeche Mode, Mozart, Xavier Naidoo und Söhne Mannheims, AndOne, Beethoven, Ich + Ich, Rammstein, Nitzer Ebb, Fixmer McCarthy, Wolfsheim , Krupps, Händel u.v.m

2 Kommentare:

Jasna Caluk hat gesagt…

Danke liebe Janet für diese AHA-Erkenntnis: Musik als Belohnung.
So hab ich Musik nie gesehen, aber es stimmt. Jetzt wird mir einiges klar.

Es gibt wenig worin ich so aufgehe wie Musik, und was ich so sehr brauche wie Musik für mein Wohlbefinden bzw. auch für das Ausleben meiner Melancholie, was ich ebenfalls als Genuss empfinde.

Ich wüsste jetzt garnicht, welche Musikart (richtung) ich nicht mögen würde. Manchmal suche ich nach der richtigen CD. Manchmal finden mich Lieder, die mir gerade etwas sagen wollen oder mich etwas fühlen lassen wollen.
Radio sei dank :-)

Schön, wie ich meine Empfindungen in diesen Worten beschrieben sehe.

Herzliche Grüsse und Alles Liebe
Jasna

JANET hat gesagt…

„Musik ist höhere Offenbarung als alle Weisheit und Philosophie. Wem sich meine Musik auftut, der muss frei werden von all dem Elend, womit sich die anderen Menschen schleppen.“

Ludwig van Beethoven