30.11.2008

Gedanken für den Tag - Wahrlich kostbar - DEZEMBER der Monat der LIEBE


01.12.2008
Guten Morgen Janet N.

Noch wertvoller als die Dinge, die wir einander geben, sind die Geschenke der Tugenden, die wir still und leise, durch unsere selbstlosen und edlen Handlungen, anderen zukommen lassen. Diese Geschenke sind wahrlich kostbar, weil sie unvergänglich sind und sich vermehren, je mehr wir sie miteinander teilen.
Brahma Kumaris


Spirituelle Bedeutung der Adventszeit
Die Zeit um die Wintersonnenwende galt zu allen Zeiten in den meisten Kulturen, am meisten natürlich in den nördlichen Regionen, als besonders heilige Zeit:- Bei den alten Römern fanden vom 17.-22.12. die Saturnalien statt. Es ist - der Jahreszeit entsprechend - ein Opferfest des Heroskönigs, der in die Unterwelt gesandt wurde, um dort mit seinem göttlichen Ebenbild eins zu werden. Dies steht für das tiefe Eintauchen mittels der Meditation in unseren Geist, um jenseits aller unterbewussten Eindrücke unser wahres göttliches Selbst zu erkennen und mit diesem Göttlichen Kern zu verschmelzen.- Bei den Juden wird das Hanukkah-Fest gefeiert (dieses Jahr 22.-29. Dezember 2008). Dieses zelebriert den Wiederaufbau des Tempels in Jerusalem durch die Makkabaeer. Dabei geschah ein Wunder, nämlich dass eine kleine Menge Öl 8 Tage lang Licht gab. So müssen wir im Inneren unseren Tempel des Herzens wieder aufrichten. Wenn wir uns darum bemühen, aus unserem Herzen einen Tempel zu machen, wird Gott unser Herz mit Licht füllen.- In Indien fand Dipavali, das Lichterfest, vor ein paar Wochen statt. Dieses feiert die Rückkehr von Gott Rama in die Hauptstadt Ayodhya nach 12 Jahren Exil. 12 Jahre lang hatten die Bewohner von Ayodhya auf Feuer und Licht verzichtet. Als Rama wieder zurückkehrte, wurden überall Freudenfeuer entzündet. So kann es sein, dass wir Gott, die Liebe, aus unserem Leben verbannt haben. Und auch wenn wir materiell vieles haben, fehlt das Entscheidende im Leben. Wenn so Gott, das göttliche Licht, die Liebe oder wie auch immer wir es ausdrücken wollen, in unser Herz einzieht, können wir wirkliche Freude empfinden.- Weihnachten ist bei uns in Europa sicherlich als christliches Fest am bekanntesten und feiert die Geburt von Jesus Christus, des Gottessohnes als Erlöser der Menschheit. Weihnachten gilt als eines der 3 Hauptfeste des Christentums (Weihnachten, Ostern, Pfingsten). Ueber diese Bedeutung kannst Du sicherlich in Gottesdiensten, in christlicher Literatur und von anderen Christen am meisten erfahren und erleben. Zusätzlich zur historischen, und für gläubige Christen religiösen Dimension kann man Weihnachten auch als Sinnbild des spirituellen Weges, der Geburt des Christusbewusstseins in uns interpretieren: In der Adventszeit werden vier Kerzen nacheinander angezündet. Dies steht fuer die schrittweise Öffnung der ersten 4 Chakras, Bewusstseinszentren. Das vierte Chakra ist das Herz-Chakra, der Sitz der Liebe, der Schau Gottes und der Freude. Wenn dieses Herz-Chakra, geöffnet ist, kann das Jesus-Kind, also die Liebe Gottes, das Christus-Bewusstsein, in uns geboren werden. Und zwar wenn die Tage am kürzesten sind inmitten der Nacht ("Weih-Nacht"). Wenn unser Geist sich zurückzieht von den äußeren Ablenkungen, alles (unsere Sinne und Gedanken) schläft, dann kann das "Hochheilige Paar" Unterscheidungskraft (Joseph) und Intuition (Maria) wachen, und die Geburt des Gottesbewusstseins (Jesuskind) erleben. So wünsche ich Dir, dass Du in dieser "geweihten Nacht", in dieser "Stillen Nacht", tatsächlich still sein kannst, und die innere Bedeutung von Weihnachten erfährst. Die Mitternachtsmeditation, für viele die Christmette, für manche sogar eine vollständige Nachtwache, kann in dieser Nacht zu einem besonderen Erlebnis werden, nicht nur für überzeugte Christen. Das Herzchakra, das mit Weihnachten so viel zu tun hat, steht für Liebe und Freude. So wünsche ich Dir, dass Du tatsächlich im Kreis Deiner Lieben Dein Herz sprechen lassen kannst, dass die Geschenke wirklich Liebe ausdrücken und die vielen Weihnachtslichter und -lieder tatsächlich Herzensfreude. Bei manchen, die im Kreis von Familie und Freunden feiern, wird mehr der Liebes-Aspekt von Weihnachten überwiegen. Die "Einsamen" möchte ich ermutigen, zu meditieren, nach innen zu gehen, allein Nachtwache zu halten, um die Geburt Gottes im Inneren zu spüren. So kann sogar Melancholie als geistige "Nacht" für den spirituellen Weg hilfreich sein. Oder komme noch kurz entschlossen zu uns ins Haus Yoga Vidya Bad Meinberg, Nordsee oder Westerwald für weihnachtliche spirituelle Tage inmitten von liebevollen Menschen. In jedem Fall wollen wir auch Gedanken des Friedens und des Lichtes an diejenigen schicken, die weniger glücklich sind, in die Krisenregionen dieser Welt, nach Mumbai/Bombay, in den Kongo, nach Afghanistan und den Irak, aber auch hier in Mitteleuropa und überall: viele Menschen, die im letzten Jahr ihre Angehörigen verloren haben, und denen der Verlust ihrer Lieben am Weihnachtsfest nochmals besonders bewusst wird.Vielleicht ist gerade jetzt in der Zeit der Finanzkrise und drohenden Weltwirtschaftskrise der Gedanke besonders tröstlich: Wenn es scheinbar dunkel ist, kann ein neues Licht entstehen. Und nachdem, wieder ein Mal, sich zeigt, dass Materielles nicht dauerhaft ist, wird das Streben nach etwas Höherem, nach diesem Licht, nach spiritueller Erfahrung, immer wichtiger. aus yoga vidya newsletter



LIEBE geht auch durch den Magen
Rezept des Monats: Karottenchuttney


Zutaten
5 Karotten, gewaschen, feingeraspelt.
1 Teelöffel Kichererbsenmehl
5-6 Bockshornsamen
1 Teelöffel Senfsamen
Halber Teelöffel Kurkuma
1/2 Tasse klein geschnittener Ingwer
2 nicht zerstoßene Chilies
1 Becher saure Sahne
4 Esslöffel Jogurt
Meersalz
Saft einer Viertel Zitrone
2 Esslöffel Öl zum erhitzen der Gewürze

In einer Schüssel die Karotten mit saurer Sahne und Jogurt vermengen und salzen. Das Kichererbsenpulver dazu geben.



In einem Pfännchen das Öl erhitzen und die Gewürze folgender Reihenfolge hinzugebenmund erhitzen:


1. Senfsamen


2. Bockshornsamen


3. Ingwer


4. Chilies


Die Gewürzmischung mit der Karottenmasse gut mischen.


Mit Salz und Zitronensaft abschmecken.


Das passt gut zu Bratlingen sowie zu Reis- und Brotgerichte.


Kalt servieren.



LICHTVOLL


JANET

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