21.11.2008

Leid und Freud sind eng beieinander...

Ich kann nicht sagen , dass ich Schmerzen hatte als ich vorletzte Woche diese aussergewöhnliche Erfahrung machte... Gestern erhielt ich von der wunderbaren Marlene eine Erklärung...meine Seele hat sich gereinigt, ein rejekt gemacht. Nun fühle ich mich schon seit 2 Wochen freier.

In der besagten Woche hat sich meine Umgebung anders angefühlt und war auch verändert. Ich habe das real wahrgenommen. Alles umschmeichelte mich mit schweren süsslichen (Weihrauch)-Duft. Alles war als wenn es für mich extra so gedacht und getan wurde. Ob Schlechtes oder Gutes. Ich wurde ständig geprüft von Gott und den Luzifer und Ahriman hatte ich das Gefühl. Und irgendwie fühlte ich mich immer zu einer Handlung getrieben. Aus dieser Handlung sprach jemand mit mir und ich war gehalten nur das Richtige zu tun oder zu antworten. Alles innerlich. Mir hat keiner was angemerkt. Die Kopfschmerzen hatte ich vor dem schon immer gehabt in regelmässigen Abständen kamen und gingen sie...Und oftmals ist mir davon auch schlecht geworden. Aber aushalten kann ich sie nur in der Dunkelheit und in Ruhe. Klar da hilft kein Sonnenlicht nur Dunkelheit und ne heisse 7 und wenns ganz schlimm ist eine Tablette. Ich schreib nun darüber noch in der Gegenwart weil ich denke dass die Kopfschmerzen sicherlich wieder kommen.

Nach der Berfreiung an den einem Freitag nach der Autofahrt von Darmstadt nach Berlin mit 3 Mitfahrern GOTT (indischer Architekt) Luzifer (Clown- Animateur für Kinder) und Ahriman (Mein Freund Ingenieur oder Student der seine Freundin in Berlin besucht) war ich fix und alle und hab nur noch Panik geschoben, dass irgendwas Schlimmes passiert. Der Himmel war blutrot über Berlin und ich dachte, oh der Himmel schämt sich. Mein Ohr glühte und ich sah auf einem Plakat (.. ich kann mir nun nicht jedesmal ein Ohr für dich abschneiden) Irgendwie war ich nicht ich selbst...Ich fühlte mich verfolgt und beobachtet. Letztendlich musste ich meinen Freund vor die Tür setzen, weil ich dachte er ist der Teufel in Person. Bei seinem Job denke ich es immer noch. Ich schob ihn mit meiner Freudin wie 2Hexen vor die Tür.

Seid ich nun allein in Berlin bin, fühle ich mich frei. Ich fühle mich so wohl, ich mag die Fülle die Berlin bietet. Es ist nun nicht unbedingt anders als ich noch in Berlin lebte. Aber für mich war es sonst ein Unding allein in einem Cafe zu sitzen. Ich mach alles nun Allein. Ich brauche niemanden der mitkommt. Ich spare mir die Energie der Verabredung. Ich mach einen Vorschlag und wer nicht kann und will dann eben nicht. Ich dachte immer was ich für gut und richtig befinde müssen doch Freunde Bekannte und Familie doch auch so empfinden. Es ist aber leider Gottes nicht so, weil jeder sein eigenes Leben führt und auf seinem Entwicklungsstand ist. Ich treffe auf meinem Alleingang nun auf neue Menschen die meine Lieben teilen...

UND FÜR WEM MACHE ICH DAS? Tja GOTT ist das ICH BIN und ich mache das für den klarste, reinsten, kindlichsten Teil meines Selbst. Es nährt sich davon und weil ich eine gute Ernte will, sähe ich nichts Schlechtes und immer mit dem Vermögen, was ich gerade habe und geben kann. Das ist dann wohl die Schattenarbeit? Ich bin nämlich den Gesetzmässigkeiten des Kosmos ausgesetzt. Das EGO einfach ausschalten geht nicht. Es gib kein Schalter. Nur Arbeit an sich selbst. ICH WILL ES VORLEBEN ABER SEHEN ES ANDERE? Eigentlich habe ich mich mit meinem EGO angefreundet. Selbst mit Freunden gibt es ne Eskalation und ne Bereinigung. Hoffe ich...UND Wowereit würde sagen UND DAS IST AUCH GUT SO. UND ich würde sagen wann fangen wir beide damit an?

Ich gehe jetzt auch wieder in die besagte Höhle zurück. Weil ich mir dort mein Wohlfühlsein eingerichte habe. Von dort kann ich immer soweit rausgehen wie ich es tragen kann. Schritt für Schritt. Was wäre ein anderer Schritt? Alles hinter sich lassen und vom Neuen beginnen? Anderen Schmerzen bereiten? KANN ICH AUCH. Aber ich habe auch Verantwortung für meine Saat! Keien Verantwortung wäre brutalstes EGOVERHALETN. Es holt mich ja dann doch wieder ein. Die Schmerzen die andere durch mich erleiden, erleide ich ja selbst. Ich kann die Schmerzen keinem nehmen aber erträglicher wirds in kleinen Dosen, die wir öffnen.

Vorgestern lief im ARD der Film das Gelübde. Eine junge Nonne, die die Leiden Jesus Christi durchlebte und einem Schreiber, der sie begleitete und als Versuchung enttarnt wird. Der Film passte mal wieder wie die Faust aufs Auge zum Thema Leid Herr Gronbach. Wie mache ich das oder du, das fast zeitgleich das Thema mich dann auch ereicht. Ist es, weil ich dann meinen Blick genau da hinrichte? Durch meine Aufmerksamkeit? Weil das Leben ja voll von all em ist? Vor diesen zeitgleichen Erlebnissen, die ich oft habe, fühle ich mich ehrfürchtig.

Zu meinem Leid im Leben, kann ich nur sagen. Ich habe es ausgehalten und bin daran gewachsen und bin niemals wirklich zerbrochen. Und ich wachse weiter. Mein Lebenslauf sagt darüber einiges. Darüber vielleicht später.

Ich bin kein Prinzesschen und will auch keins sein.. Aber weil ich so bin wie ich bin werde ich nicht ernst genommen.. Ich will nur, das alles für alle gut ist.

IN LIEBE FÜR EUCH
verliebt sein ist doch schön oder nicht? :))
Ich will dafür nichts zurück, sie ist bedingungslos.

Sonnigst JANET

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