KUNST IST IM AUGE DES BETRACHTERS KUNST ODER NICHT KUNST
DIESES BILD kostet 7.200 EURO und ist zu erstehen vom Berliner Künstler Romen Banerjee
Werke aus dem aktuellen Zyklus "Die Berührung"
Offenkundig folgen die vorliegenden Engelbilder keiner nachweisbaren ikonografischen Tradition, sondern sind freie Annäherungen ans Sakrale- weitgehend aus dem Unbewussten heraus.
Zum Besitzer der Galerie und des YellowSTARCoffee auch ein sehr guter Freund, sonst hätte ich dies nicht gesagt "also für 7.200 Euro male ich mir das Bild selbst". Ich war trotzdem begeistert über diese Engel & Lichtgestalten und hab mir den Katalog geschnappt und geblättert und gelesen..
Die Ausstellung wird vom opulenten Retrospektiv-Katalog Romen Banerjee: "Die Berührung begleitet." (Danke für dieses schöne Geschenk für meine zukünftigen Inspirationen meiner Malwerke)
einige Ausschnitte, die mir sehr gefallen von Matheos Pontikos
Der "goldenen Weg" d.h. radikale Askese, gleichviel ob in in der Kultur, Ökonomie oder Politik beschritten, mag nicht jedermanns Sache sein. In den Rahmen, den das Karma oder die Disposition jedes einzelnen zulässt, kann jedoch die empfohlenen Kontrolle von Begehren, Besitzlust, Erfolgs-und Belohnungshunger zu einer Reduktion sinnloser Betriebsamkeit führen, die sich für Kultur und Natur geichermaßen enorm regenerativ auswirken dürften. Die Gita drückt die Quintessenz folgendermaßen aus:
" So wie das Blatt des Lotos
Im Wasser nicht nass wird.
So steht er (der Weise) im Tun,
Unberührt von der Tat."
Banerjees "Engel" die vom Konzept der Divinität der menschlichen Seele ausgehen, stehen jenseits jener vermessenen Selbstüberhöhung, die von der mythisch begründeten Herrschaft über die Natur bis zum Sturz des patriarchialen ÜBER-ICH oder "Tod Gottes" reicht. Seine dem Yin, der Anima oder dem Mutterarchetypus verwandten Sendboten legen das etwa auch vom chinesichen Taoismus gelehrte Ideal der Bescheidenheit, des Schwachsein könnens, des Verzichts auf überflüssige Initiative nahe.
Der mutmaßliche Autor des Tao-te-ching", Meister Lao-tzu, nennt die durch Erleuchtung zu erlangende Kardinalstugend dieser Grundhaltung "Wu-wei", Handeln durch Nicht-Handeln.
Banerjee sprach einmal von Chancen des Scheiterns. Es ist eine Binsenweisheit, dass jede sprachliche Annäherung an Kunst eine Art des Scheitern darstellt. Es muss keine Absicht vorliegen, das Phänomen "Kunst"unbillig zu mystifizieren, wenn man zugibt, dass der diskursive Apparat der Sprache - egal welcher- der bildenden Kunst nur bedingt gerecht werden kann.
J. Sebastian Bach AIR, ich liebe dieses Stück zu Tränen gerührt, ich hoffe du auch. ;) -Ja? -Schön! dann können wir gemeinsam heulen.
Erinnerungen aus dem Berliner Dom am 1. Weihnachtsfeiertag.
LIEBE, UNSICHTBAR UND DOCH DA! DAS GANZE NÄCHSTE JAHR, was wäre das Leben ohne..
SEE YOU next time
JANET
1 Kommentar:
Wunderschön, liebe Janet!
Danke für dies Texte, die Bilder und die Musik!
Hat mich sehr berührt.
Seit einiger Zeit begleiten mich die Schriften von Laotse und der Taoismus und ich profitiere sehr davon...WU-WEI.
Fühl Dich auch umarmt.
Jasna
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