01.01.2009

Freiheit

ein weisses großes Blatt liegt vor mir, eins von 365 Blättern. Ich habe die Freiheit diese Blätter zu gestalten, ganz frei wie ich es gern hätte nach meinen Vorstellungen und Wünschen. Ich nehme den Pinsel und die Farbe und fange an, ganz gleich was herauskommt, das Ziel ist da ein schönes Bild zu malen. Gedanken und Formen und Farben sind in meinem Kopf.

Was will ich erreichen?

Soll es nur für mich sein? Möchte ich mit dem Bild anderen Freude bringen? Will ich es verkaufen? Soll das Bild für liebe Freunde sein? Steht es am Ende in der Ecke oder hängt es an der Wand? Soll es mir Befriedigung geben?

Das Jahr hat begonnen und Vorsätze das große Blatt zu gestalten sind gemacht.

Ich habe den Wunsch an mich:

mutig zu meinen Überzeugungen stehen und meinen oft hohen Ansprüchen mal gerecht werden.

meinen Körper, meinen Geist, und meine Seele pflegen

gesund und maßvoll zu essen und Lebensmittel achten ob vom Demeterhof oder Aldimarkt

wieder regelmäßger joggen

(das war fein in Berlin auf dem Sportplatz die Runden zu drehen irgendwann lief ich wie von allein, Ich lief auf federleichten Boden, ich lief nach der Musik im Ohr. Mitunter sah es aus wie tanzen.)

Meine Arbeit beim DGB meistern mit den vielen netten Kollegen im Team

regelmäßiger meditieren

Anthroposophie lesen, verstehen und umsetzen

Menschen begegnen

offen sein und tollerant und neugierig bleiben

1mal mehr nachdenken bevor ich spreche

mir treu bleiben und Freunde halten und loslassen

Spass haben Leid fühlen und die Dinge auch so sein lassen wie sie sind

Mein Wunsch an DICH: :)

lass mich nicht allein, inspiriere mich durch dein Sein und schenke mir gelegentlich etwas Aufmerksamkeit.



Freiheit
Ich kann deine Seele weinen hören
Ich höre deinen Geist seufzen
Ich kann deine Verzweiflung fühlen
Emotionaler Entzug

Laß dich gehen
Laß dich gehen
Zeig deine Gefühle

Ich nehme die Unterhaltung auf
Tief in deiner Einbildung
Ich stimme in die einsamen Stimmen ein
Die von ihren einzigen Möglichkeiten sprechen

Laß dich gehen
Laß dich gehen
Zeig deine Gefühle

Steige aus dem Käfig auf die Bühne
Es ist Zeit, deine Rolle im Leben zu spielen
Die Freiheit wartet
Öffne die Tore
Öffne deinen Geist
Freiheit ist ein Zustand

Ich kann die Tränen schmecken
Die Bitternis, die in deinen Rufen verborgen ist
Du sehnst dich nach Befreiung
Und danach, die Gefühle herauszulassen

Laß dich gehen
Laß dich gehen
Zeig deine Gefühle

Steige aus dem Käfig auf die Bühne
Es ist Zeit, deinen Part zu spielen
Die Freiheit wartet
Öffnet die Tore
Öffnet deinen Geist
Freiheit ist ein Zustand

5 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ein wunderschönes Gedicht, und hübsch ist auch dein neues Blog-Outfit! Mit Punkten! Daheim sollte man sich wohlfühlen, aber am wichtigsten ist wirklich, dass Leute da sind, die es gut mit einem meinen.

JANET hat gesagt…

DANKE, liebe Annette!

Diese Menschen habe ich auch um mich und ich bin dankbar dafür...wenn ich mal falle aufgefangen zu werden.

Das Gedicht ist kein Gedicht, es ist der Songtext von Depeche Mode Freestate. Ich liebe DEPECHE MODE und freue mich auf das Konzert in diesem Jahr, die Tour of the Universe. YEPP das wird geil! desdawegen jetzt so oft DEPECHE MODE SONGS hier...

HEUTE WIRD IN MEINER KÜCHE GEMALERT; DAS WIRD ERST MAL CHAOTISCH ein sogenanntes ORDO AB CHAO.
Ich bin ein Rebell, denn ich rebelliere gegen Unordnung und Chaos.

SEE YOU
JANET

Anonym hat gesagt…

Na dann wünsche ich dir fröhliches Rebellentum :-)

JANET hat gesagt…

;) ich kann nichts tun ausser zuschauen und abwarten bis der MALER-Meister fertig ist mit streichen. Das sieht hier aus wie auf dem Schlachtfeld. GRRRRRRRRR

Anonym hat gesagt…

Hab gesehen es hat sich was getan. Geh noch schnell hin