07.01.2009

Ich bin anders..

Wie kann ich das ICH BIN, ohne das drum herum fühlen?

Ich versuche es mir vorzustellen, ich tue einfach mal nichts…..am Besten ich sitze einfach mal dort, wo mich keiner stört. Ich tue nichts, stimmt wieder nicht, weil ich ja immerhin sitze, ich könnte bequemerweise auch liegen, ich tue immer irgendwas was, atmen muss ich auch. Also gut ich stelle mir vor, ICH BIN einfach da und ich fange an mir vorzustellen ich habe keine Arme, keine Beine, kann nicht sehen, ich kann nicht sprechen, ich kann nicht hören, riechen schmecken….Was bleibt? Ein Organismus der seinem "Rest"leben nämlich die Gedanken denken und atmen und rumliegen noch Energie zuführt und ausscheidet…allerdings müssen die groben Angelegenheiten nun Andere für mich tun. Aber wozu? Welchen Nutzen hätte ich als denkender atmender Mensch ohne feineren In- und Output. Die PflegerInnen hätten ihre Aufgabe aber wäre sie sinnvoll? Für wen wäre ich ein Spiegel, wer wäre für mich Spiegel? Ich bin mir, so wie ich mir das vorstelle, durch das Wahrnehmen, dass ich Gedanken habe und atme meiner Selbst bewusst. Ist dies dann das ICH BIN? Na klar, es steckt, ja schon in dem Satz drin. Und kann ich noch denken, wenn ausser Stoffwechsel nichts passiert mit mir? Es tritt ja nichts mehr an mich heran. Bekomme ich dann evolutionär andere Sinneswahrnehmungen? Spricht dann mein Bauch mit mir und ich höre ihn dann über Frequenzen, schmecke und rieche ich dann in anderer Weise. Dreht sich dann all mein Denken um den Stoffwechsel? Und was wäre das denn für ein Sein, wenn ich nie gelernt habe zu sprechen, hören, riechen, schmecken, wie es die anderen tun und ohne Arme und Beine. Wie finde ich dann genau so jemand, der wie ich bin um nicht allein zu sein. Gut ich wollte mir ja nur vorstellen, wie man das ICH BIN fühlen kann. ICH BIN, was ich denke und tue und wie ich durch meine Sinne mein ICH BIN ausbreite. Das geht dann auch mit einem verlängerten Arm oder Bein, wie vielleicht einem Fernglas und einem schicken Auto!

meine Gedanken zu Sebastians Blog von heute.

"Jeder sieht, was du scheinst. Nur wenige fühlen wie du bist." Niccoló Machiavelli


5 Kommentare:

Jasna Caluk hat gesagt…

Liebe Janet,

versuch mal diese Meditation - Regelmäßig - vorm Schlafengehen vielleicht:

http://if.integralesforum.org/Meditation.71.0.html

Einfach Name einfügen.

Liebe Grüsse
Jasna

Anonym hat gesagt…

Liebe Jasna, meinste das hilft mir?
Ich habs schon mal probiert...nun auch noch regelmässig..

Ich lese es dir zu Liebe.

JANET

Anonym hat gesagt…

gemacht..

JANET liest nicht diese Seite. Gott liest diese Seite. Das Selbst ist sich JANET und dieser Seite bewusst. Du bist nicht JANET. Du bist das, was sich JANET bewusst ist. Das, was sich JANET bewusst ist, ist ein ICH BIN, das nicht gesehen, sondern nur gefühlt werden kann, ein Fühlen in absoluter Sicherheit, unerschütterliche Ist-heit: ICH BIN, der ICH BIN, ewig, zeitlos, niemals endend. Es gibt nur dieses ICH BIN in alle Richtungen. Alles erscheint spontan im Raum dieser großen Perfektion, welche das Selbst ist, das diese Seite gerade liest.

ICH BIN IST DIE TEPPICHNÜPFVORLAGE JANET DER FADEN BLAU, JASNA DER FADEN ROT, ANKA DER FADEN GELB, ANNETTE DER FADEN GRÜN UND SEBASTIAN DER FADEN ORANGE UND KLAUS PINK UND HERBERT LILA; ANNEMARIE ROSA UND ZUSAMMEN SIND WIR IM ICH BIN VERKNÜPFT UND BILDEN EIN SCHÖNEN TEPPICH. IRGENDWAN BLEICHT MEIN BLAU AUS UND ICH WILL DANN MAL GELB WERDEN

Jasna Caluk hat gesagt…

Ach liebe Janet,
ich weiß nicht, ob es Dir hilft. Es ist nur eines von vielen vielen Möglichkeiten. Und auf dem heutigen Eso und Anthromarkt gibt es soooo unendliche Viele Wege, die einen nach Rom führen sollen. :-)).

Aber letztlich gehen musst Du ihn schon selber.

Wie sagt Gangaji: "It`s a Secret!"
http://www.youtube.com/watch?v=EPtQHoh2B6U

Liebe Grüsse
Jasna und dasjenige, was sich Jasna bewusst ist :-)

JANET hat gesagt…

ich gehe ja schon so lang selber..immer auf der Suche nach dem WAS? Umd ab und zu leuchtet ein Stern und dann verglüht er wieder... Ein Stern kann auch ein Gedicht sein oder ein neues Lied eine Begenung mit einem "fremden" Menschen ein Ereignis...manches ist von längerer Dauer manches nur ganz kurz. Am schönsten hab ich die Erinnerung als ich das erstemal viele Glühwürmchen im dunklen Wald sah...FEENWALD VERZAUBERT SCHÖN.