
Nun kannte ich Brahma Baba schon vor seiner Transformation als Freund der Familie und sein Leben basierte auf den hohen Prinzipien einer großen Ehrlichkeit. Er hatte in Kalkutta ein bekanntes Juweliergeschäft, aber er arbeitete täglich nur wenige Stunden. In den Morgenstunden ging er in die Parks und verbrachte seine Zeit mit Kontemplationen über Gott. Er hatte ein großes Verlangen danach, Gott zu erkennen. Wer ist Gott? Wo ist er? Nach seiner Transformation - nachdem er eine Reihe von Visionen hatte - konnte ich ein neues Licht in ihm leuchten sehen. Es war, als ob ein Strom aus ihm herausfloss, den wir alle spürten, aber trotzdem erhob er sich nie zum Guru. Er war wie Mutter und Vater. Er saß mit uns, wie Eltern mit ihren Kindern zusammensitzen, er war sehr freundlich. Er handelte auf der physischen Ebene ohne eine Spur von Ego, er tat einfach das, was getan werden musste, und er akzeptierte keine Dienste von uns, wie es die meisten Gurus getan hätten.
Dadi Janki über Brahma Baba
1 Kommentar:
Liebe Janet,
Vielen Dank für all die Hintergrundinformationen!
Direkt hier gibt es kein Center, aber guck:
http://www.bkwsu.org/where-we-are-de/center-de
Stuttgart in Deutschland, und diverse Schweizer Zentren werden irgendwann erreichbar sein. Vielleicht liegt es daran, dass das Goetheanum schon ein gewisses Angebot abdeckt?
Wie harmoniert eigentlich anthroposophische und Raja Meditation miteinander? Geben die Philosophien, die dahinterstehen, irgendwelche Anhaltspunkte vor? Meditationsbücher habe ich einige, aber manchmal scheint mir, als ob man um gut meditieren zu können, zwar keine Voraussetzungen braucht, aber doch einiges an Vorbereitung anderer Art gemacht haben muss. Das interessiert mich, da würde ich gerne weiterschauen. So wie das Denken ohne Worte bei Jostein Saether, und evtl einiges mehr.
P.S.: Meine Liebe, ist schön, dass du wieder da bist!!!!
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