
Bertolt Brecht
Der Schneider von Ulm
(Ulm 1592)
„Bischof, ich kann fliegen“,
Sagte der Schneider zum Bischof.
„Pass auf, wie ich’s mach’!“
Und er stieg mit so ‘nen Dingen,
Die aussahn wie Schwingen
Auf das große, große Kirchendach.
Der Bischof ging weiter.
„Das sind so lauter Lügen,
Der Mensch ist kein Vogel,
Es wird nie ein Mensch fliegen“,
Sagte der Bischof vom Schneider.
„Der Schneider ist verschieden“,
Sagten die Leute dem Bischof.
„Es war eine Hatz.
Seine Flügel sind zerspellet
Und er lag zerschellet
Auf dem harten, harten Kirchenplatz.“
„Die Glocken sollen läuten,
Es waren nichts als Lügen,
Der Mensch ist kein Vogel,
Es wird nie ein mensch fliegen“,
Sagte der Bischof den Leuten.
inspiriert von Karsten der heute wieder nach Ulm muss und sich an das Gedicht erinnerte, das er damals zu Schulzeiten auswendig lernen musste um es vorzutragen. Er sagt, er hat nie gedacht, dass er je nach Ulm kommt, damals als Schuljunge.
Und der Mensch hat gedacht, dass er nie fliegen werden wird. . . so vor 400 Jahren.
Und was denkst Du, was du nie erleben wirst?
Der Schneider von Ulm
(Ulm 1592)
„Bischof, ich kann fliegen“,
Sagte der Schneider zum Bischof.
„Pass auf, wie ich’s mach’!“
Und er stieg mit so ‘nen Dingen,
Die aussahn wie Schwingen
Auf das große, große Kirchendach.
Der Bischof ging weiter.
„Das sind so lauter Lügen,
Der Mensch ist kein Vogel,
Es wird nie ein Mensch fliegen“,
Sagte der Bischof vom Schneider.
„Der Schneider ist verschieden“,
Sagten die Leute dem Bischof.
„Es war eine Hatz.
Seine Flügel sind zerspellet
Und er lag zerschellet
Auf dem harten, harten Kirchenplatz.“
„Die Glocken sollen läuten,
Es waren nichts als Lügen,
Der Mensch ist kein Vogel,
Es wird nie ein mensch fliegen“,
Sagte der Bischof den Leuten.
inspiriert von Karsten der heute wieder nach Ulm muss und sich an das Gedicht erinnerte, das er damals zu Schulzeiten auswendig lernen musste um es vorzutragen. Er sagt, er hat nie gedacht, dass er je nach Ulm kommt, damals als Schuljunge.
Und der Mensch hat gedacht, dass er nie fliegen werden wird. . . so vor 400 Jahren.
Und was denkst Du, was du nie erleben wirst?
5 Kommentare:
Nun, wenn ich eines mittlerweile gelernt habe, dann dass nichts unmöglich ist - Alles ist möglich.
Herzlichst
Kerstin Zahariev.
erst Recht seit ich den Film übers Gehirn gesehen hab liebe Kerstin. Ich schließe mich an, alles ist möglich... obwohl wie war das mit dem Kamel und dem Nadelöhr und dem Reichen, der nicht in den Himmel kommt.
Hmm?
;)
transformieren..integrieren, ausdehnen und wieder auf den kleinste gemeinsamen Nenner bringen und was nicht passt, wird passend gemacht.
Ich seh das so, wie sich eine Raupe fortbewegt.. eigentlich geraden Weges aber in Wellenbewegung.. So ungefähr..und manchmal sieht sie ein Blatt was sie noch nieee gesehen hat, beisst rein und robbt weiter..
... Und was denkst Du, was du nie erleben wirst? ...
Ich lass mich überraschen. .... :-))))))
häää, da gibt es so Einiges... Das ist ja das "Schlöme", ich kann mir so viel vorstellen... ;o) Und das zu viel lähmt man weis gar nicht wo man anfangen soll..
Ja, lass dich überrachen.. ;o)
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