28.03.2010

ächt jetzt.

im Schaufenster, Mozarthaus in Wien






....

Zum Vollkommenheitsstreben gehört auch Resignation. Z.B. jedes Töten hält die okkulte Entwicklung zurück. Aber mit Rücksicht auf unsere jetzige Kultur muss man oft auf einen Grad der Vollkommenheit verzichten. Dadurch, dass man sich absondert kann man vollkommener werden, aber vielleicht andern Leid zufügen. Es ist eine recht gefährliche Art, bloß in abstraktem Sinne auf die eigene Vervollkommnung zu sehen. Wir sollen in dem Kulturmillieu arbeiten, indem wir sind und nicht herausfallen aus unserer Kultur. Wir gewinnen unsere Freiheit nur dadurch, dass wir mit Gelassenheit die Welt durchschreiten, objektiv werden. Vorwärtsstreben und Resignation gepaart sollen wir in der richtigen Art auf uns wirken lassen.
Man gewinnt viel für seine Festigkeit, wenn man z.B. nach einem Ding, was man gern wissen möchte, nicht fragt. Man muss sich dann fest vornehmen, das nicht zu fragen.

Ebenso kann man den Mitteilungstrieb unterdrücken oder sich eine Gewohnheit abgewöhnen. Man beachte die kleinsten Kleinigkeiten des Lebens, denn in der Betrachtung der kleinsten Kleinigkeiten des Lebens liegt das richtige Entwicklungsmittel. Wir müsse niemals nur um unsretwillen die Welt behelligen, sondern nur um der anderen Willen. Je mehr man au die anderen hinhorcht, desto freier wird man.
Damit hängt zusammen die Fähigkeit zum Erringen eines allerersten Urteils. Man muss nicht ohne Weiteres die vorhergehenden Erlebnisse für nachfolgende maßgebend sein lassen. Man muss ein Ding ganz unbefangen auf sich wirken lassen können. Das ist der Glaube in den theosophischen Schriften. Der macht die Bahn frei für ein objektives Wirken in der Außenwelt.
Man muss sich zwischen den Zeilen des Lebens vervollkommnen. Dasjenige befördert am meisten die Entwicklung des Menschen, wovon der andere am allerwenigsten bemerkt.

12 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Ja, wir sollen tatsächlich Menschen sein.

Anonym hat gesagt…

P.S.: Warum möchtest du alles haben, Janet?

Annemarie hat gesagt…

Wenn wir da sind, ist schon viel erreicht.

Ich bin zumindest auf dem Weg dorthin. Damit bin ich zufrieden.

Schönes Zitat, was du da ausgewählt hast. Es hilft sich daran zu erinnern, was man für sich selbst erwählt hat.

Einen schönen Sonntag wünsche ich dir.

:)

JANET hat gesagt…

Liebe Kerstin und Liebe Maurulam und trotzdem bin ich so unzufrieden. Da muss erst mein Ex kommen und sagen dass es schön ist hier um es zu sehen..ach ich bin gerade durch den Wind. Die Vergangenheit holt ein machmal ein.

einen schönen Sonntag euch auch noch..

Anak hat gesagt…

irgendwer sagt mal: es ist die kunst mit dem strom zu schwimmen und nicht gegen ihn...hmpf...herzlich euch!
anka

JANET hat gesagt…

mit dem Strom schwimmen...mmh??
"Schwimm gegen den Strom und du kommst zur Quelle"..ich weis jetzt gar nichts mehr...ich lass mich mal treiben.

Liebe Anka, dir auch noch einen schönen Sonntag!

Annemarie hat gesagt…

Noch besser ist, sich vom Strom tragen zu lassen, bis zur Quelle. Also, wer das kann... halleluja. Der hat es geschafft.

Janet, bei euch ist es wunderschön. Hab mich sehr wohlgefühlt. Außerdem kannst du toll malen und wunderbar Essen anrichten. Und dein Mann hat mir auch gefallen.
Danke dafür.

:)

Anonym hat gesagt…

hey, du kannst Malen Janet? Sehen wollen. :)))
neue Mission, Mission Hmm. *gg*

Annemarie hat gesagt…

Oja, Janet ist ein richtiges Schatzkästchen, man wird immer wieder von neuem angenehm überrascht...

:)

Monika Maria Neumeyer hat gesagt…

Oh, wie schön, da seid Ihr ja.

♥ Maurulam
♥ Kerstin
♥ Janet
♥ Anka
♥ Nene
♥ Monika

Schlaft alle gut ... bis bald ... :-)

Anonym hat gesagt…

mmh pyjamaparty ;o)


♥ lich
Janet

Anonym hat gesagt…

Aha, so ist das mit "nachts" gemeint!