

Die kosmische Form des Karma und die individuelle Betrachtung karmischer Zusammenhänge VIERZEHNTER VORTRAG Dornach, 4. Juni 1924
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Und jetzt erscheinen uns die Sterne als die Äußerungen von irgend etwas. Ich vergleiche sie mit dem Streicheln; die Geistselbstigkeit, die dahinter ist, ist das streichelnde Wesen. Nur daß da das streichelnde Wesen nicht eine Einheit ist, sondern die ganze Welt der Hierarchien. Schaue ich einen Menschen an seiner Gestalt nach, schaue ich seine Augen, die mir entgegenleuchten, höre ich seine Stimme, so ist das die Äußerung des Menschen. Schaue ich in die Weltenweiten hinauf, schaue ich auf die Sterne, so sind es die Äußerungen der Hierarchien, die Empfindung erregenden Lebensäußerungen der Hierarchien. Schaue ich in die Unendlichkeit des blauen Weltenfirmaments hinein, so sehe ich nach außen sich offenbaren deren ätherischen Leib, der aber das Unterste ist für diese ganze hierarchische Welt.
Dann aber ahnen wir, wenn wir in den Kosmos und seine Weiten hinausschauen, etwas, was nun über das Irdische hinausgeht, so wie die Erde mit ihren physischen Substanzen und Kräften unter das Kosmische hinuntergeht. Und die Erde hat ein Unterkosmisches im Physischen, der Kosmos hat ein Überirdisches in der Geistselbstigkeit
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die Sterne nicht glänzende Punkte, sondern Liebesstrahlungen wie das menschliche Liebestreicheln.Aber indem man dieses empfindet, das Göttliche in sich, das göttliche Weltenfeuer als das Wesen des Menschen aus ihm herausflammend, sich fühlend im ätherischen Weltenall, erlebend die Geistesäußerungen im astralischen Welten-Erstrahlen: dann bringt das hervor in dem Menschen das innere Erleben des Geist-Erstrahlenden, zu dem der Mensch berufen ist im Weltenall.
1 Kommentar:
Schööööööööööööööööööööön!
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