Bild: Allerleirauh (Mode Marke) Musik: Bronski BEATLeben im Schatten der Planwirtschaft
Nicht nur das Wetter war manchmal gut in der DDR, sondern auch die verplante Planwirtschaft hatte sonnige Seiten jenseits von Tristesse und Mangel. Sie waren die eigentlichen Erfinder der Ich-AG: Junge Menschen, die aus dem Lebensgefühl des Prenzlauer Bergs im Berlin der 80er Jahre neben der Gesellschaft lebten und an einem Tag manchmal mehr Geld verdienten als ihre Eltern in einem Monat zusammen.
In besetzten Wohnungen oder in der eigenen Küche, einzeln oder gemeinsam, entstanden in Kleinst-Manufakturen T-Shirts, Hosen, Schmuck und Jacken, die auf Märkten oder über Mundpropaganda verkauft wurden. Eine ganze Generation Teenies wäre ohne diese Einzel-Initiativen auf die untragbare "Jugendmode" der DDR zurückgeworfen gewesen. In großem Stil wurde der Kleidungsstil des Westens imitiert und ein Markt bedient, der offiziell gar nicht existierte.
leider schon vorbei, war aber lustig, OMIS WAREN DIE KRAFT DES AUSSENHANDELS... *totlach*
Die beiden Autorinnen haben die Alltagshelden von damals noch einmal zusammen getrommelt. Wie die Ideen entstanden und mit welchen Engpässen und Schwierigkeiten auch die lebenslustigen Kleinunternehmer zu kämpfen hatten, davon erzählt der Film.Mit unzähligen, kaum glaubhaften Geschichten von Schmuggel und Schmu, Ersatzfamilien, tollen Autos, wildem Leben, Partys, Liebe, Freundschaften fürs Leben, praller Lebenslust und Säcken voller Geld - mitten in der DDR.
Das Besondere sind die Animationsszenen, die die Erinnerung der Protagonisten lebendig spiegeln, dort, wo Archivmaterial fehlt.
Dokumentation von Holly Tischmann und Sabine Michel (2008)
AM BESTEN NOCH MAL RECHERCHIEREN! ;) WANN DER NÄCHSTE SENDETERMIN IST.
Mangel macht KREATIV und was ist mit der übervollen QUELLE?
LIEBEN GRUß AUS DEM WESTEN DES OSTEN
JANET
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