11.03.2009

raus aus dem Schilderwald...rein ins WESENTLICHE


Ich stehe vor dir, ERLEBEN und TAT!


Ich schöpfe noch einmal mir KRAFT aus Dir, HERR.


HÖRE MICH!


UND wenn ich ganz umhüllt in der Nächte Gedunkel,


ringe nach Atem, der dir entsprang, so laß mich gedenken


der TAGE und STUNDEN, da ich noch EINS mit DIR war.


NUR ein GEDANKE voll und tief aus dieser ZEIT erfülle mich,


dann STUNDE die wie ALB auf mir lastet, bin ich befreit von dir.


Und bist du noch so groß mein WUNSCH, ich wünsche DICH,


VATER, weil du allein mich hebst


aus allem DUNKEL dem LICHT entgegen, das leuchtend


DICH umhüllt, Du GEWALT und LIEBE,


HEIMAT der VERGANGENHEIT!


Das Durchleben meiner SEELE SELIGKEIT, ein MOMENT nur,


ist genug um NEUES zu erschaffen.


DIESES NEUE ist: von neuem EINS zu werden mit DIR GOTT!


DAß aus meiner HEIMAT URGEWESENEM neue HEIMAT


auferstehen soll - wo der alte Gott noch einmal


neu und jung sich mir vermählt - das erbitte ich,


HERR der GNADEN, eh ich tret auf harten STEIN


DENN im Augenblicke des Erinnerns,


WERDEN STEINE - ROSEN SEIN



Wenn ihr den Sinn davon auch nicht genau versteht, so tut das nichts. Ändert nichts daran, denn sonst verliert es an Kraft. Wenn ihr könnt, lernt es doch auswendig, damit ihr es in ernsten Stunden meditieren könnt. Es ist durch sein Zurückschauen in weite Vergangenheiten ein Gebet, das euch sehr fördert in eurem Wissen und euch dadurch eine Festigkeit und Sicherheit geben wird.


aus Mitteilungen von Botho Sigwart Graf zu Eulenberg

aus dem Leben nach dem Tode

7. April 1916


..Bitte bleibt nicht stehen, denkt bei jeder geistigen Arbeit, dass dies ein Tropfen ist zur Füllung der Schale, deren Trunk ich gemeinsam mit euch einst leeren werde. Nichts ist verloren, das kleinste Geben fördert euch und füllt die Schale.

Wüsste die Menschheit, wie unendlich viel der Mensch in seiner Erdenzeit durch Gedanken, die von Gott und der geistigen Welt handeln, sich vervollkommnen, sich vorbereiten und sich vor allem ein gutes Karma schaffen kann, wie würde sie anders sein.

Ihr wisst es jetzt durch mich, darum müsst ihr versuchen, immer mehr einzudringen in das geistige Leben. Weis ich doch selber, das es Tage und Zeiten gibt, da man weniger Freude daran hat aber das muss nun überwundenwerden, denn jetzt ist die geistige Arbeit eure heilige Pflicht geworden.

Nun gilt es nicht mehr , den geistigen Interessen nur dann nachzugehen wenn ihr gerade Lust und Freud dazu habt, nein jeder Tag muss euch weiterbringen. An jedem Tag müsst ihr irgendetwas in euch aufnehmen, sei es durch Lesen, Beten, Meditieren, Denken...


12. April 1916



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