17.09.2009

Entscheidungen treffen ist schwer.

MATRIX Puppenspiel

Ich will dir sagen, wieso du hier bist. Du bist hier, weil du etwas weißt. Etwas, das du nicht erklären kannst. Aber du fühlst es. Du fühlst es schon dein ganzes Leben lang, daß mit der Welt etwas nicht stimmt.

Mr. Anderson, ein ganz normaler Hacker, wird von einer mysteriösen Rebellengruppe kontaktiert, die behauptet, daß er in einer manipulierten Traumwelt lebt. Die Rebellen behaupten sogar, daß er nicht Mr. Anderson ist, sondern Neo, the One – der Auserwählte, der Retter der Menschen. Auch andere haben ein gesteigertes Interesse an Mr. Anderson. Die Sicherheitsabteilung seiner Computerfirma verhört ihn, und Anderson gilt plötzlich als Problem.
Schon lange hat DAS HELMI einen Verdacht: Daß sich hinter der sogenannten Realität noch eine zweite befindet. Wir schwimmen als aufgedunsene Riesenbabys in Badewannen und werden gemolken wie Blattläuse, aber plötzlich ergibt sich eine Chance, die Kontrolleure zu bekämpfen. Ein Fehler in der Matrix! Das Orakel hilft, die Schildkröte, der Straßenkehrer Miro, Wolfi der Straßenpenner. Und eine Mauer als Déja Vu...

EINE KOPRODUKTION VON DAS HELMI UND DEM BALLHAUS OST

GEFÖRDERT DURCH DEN REGIERENDEN BÜRGERMEISTER VON BERLIN – SENATSKANZLEI – KULTURELLE ANGELEGENHEITEN

PREMIERE 16. SEPTEMBER
WEITERE VORSTELLUNGEN 17. / 23. / 24. SEPTEMBER


"Die Wahlverwandschaften" im Maxim Gorki Theater

Wahlverwandschaften

Die Wahlverwandtschaften
Nach Johann Wolfgang von Goethe
In einer Bearbeitung von Barbara Weber
Der vermögende Baron Eduard und seine Frau Charlotte wollen auf ihrem Gut ihre Vision von Harmonie und Symmetrie des Zusammenlebens Wirklichkeit werden lassen. Charlotte sieht diesen Versuch in Gefahr, als Eduard seinen Freund, einen Hauptmann, auf das Schloss einlädt. Sie bittet daraufhin ihre Nichte Ottilie ebenfalls zu kommen. Schon bald fühlt sich Eduard zu Ottilie und Charlotte zum Hauptmann hingezogen. In einer gemeinsamen Liebesnacht des Ehepaares fantasieren sich beide den jeweils anderen Partner herbei. Das Kind, das sie in dieser Nacht zeugen, trägt die Züge Ottilies und des Hauptmanns. Während Charlotte jedoch ihren Gefühlen entsagt, vermag Eduard seine Liebe zu Ottilie nicht zu unterdrücken. Er flüchtet in den Krieg. Als er zurückkehrt, findet er sein Kind in Ottilies Obhut. Er bedrängt sie erneut. Als sie, bei dem Versuch ihm auszuweichen, in einem Kahn flüchtend kentert, kommt das Kind zu Tode.

Johann Wolfgang von Goethe parallelisiert die Untiefen und Höhenzüge der Seelenlandschaften seiner Figuren mit der sie umgebenden Landschaft. Der Versuch, eine den Maßgaben von Vernunft und Theorie entsprechende Welt zu schaffen, wird durch die Unkalkulierbarkeit des Lebens konterkariert. Den sozialen Kokon gibt es nicht, und Leben beginnt da, wo das System brüchig wird.
Termine:
Do 17.09.2009 19:30 Uhr Bühne anschließ. Publikumsgespräch

Keine Kommentare: