27.01.2010

I AM







Ich bin was ich bin. Ich bin meine eigene, spezielle Kreation. Deshalb komm und schau mich an, gib mir Halt oder Applaus. Es ist meine Welt - das ist es auf das ich stolz sein möchte, meine Welt und kein Ort an dem ich mich verstecken muss. Das Leben ist nichts (eine Dreck) wert, bis Du sagen kannst:
Ich bin was ich bin!

Ich bin was ich bin. Ich möchte kein Lob, ich möchte kein Mitleid. Ich schlage meine eigene Trommel. Manche sagen es ist Lärm, ich denke es ist hübsch. Und - ja, und wenn ich jedes Sprühen und jedes Knallen liebe, warum sollte man nicht versuchen, die Dinge aus einer anderen Sicht zu sehen? Dein Leben ist eine Täuschung, bis Du ausrufen kannst: Ich bin was ich bin!

Ich bin was ich bin und was ich bin braucht keine Entschuldigungen. Ich kümmere mich um meine Angelegenheiten. Manchmal bin ich das As, manchmal der Teufel.
Es ist ein Leben und es gibt kein zurück und kein Konto. Ein Leben - deshalb ist es Zeit aus sich heraus zu gehen, sich zu öffnen. Das Leben ist nichts (einen Dreck) wert, bis Du sagen kannst:
Ich bin was ich bin"
...
Ich bin, ich bin, ich bin... nützlich!
Ich bin, ich bin ... wahr.
Ich bin, ich bin ... jemand.
Ich bin gut und neu - ja.

Ich bin was ich bin!!!

singt Gloria Gaynor

5 Kommentare:

Annemarie hat gesagt…

Hihi... Janet wartet auf den Segen von oben... na, wer weiß, manchmal kommt so ein Goldregen ja ganz unerwartet...

:)))

Ein schönes Bild von dir. Gefällt mir.

Und ja, du bist nützlich.
Und ja, du bist gut und wertvoll.
Und ja, du bist jemand - ganz besonderes.

Ja.
Ja.
Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa.

Knuddelundbussi.

:)

JANET hat gesagt…

ich warte auf kein Segen. sieht das so aus? Dann scheint mein oder dein Unbewusstes zu sprechen. Ich hab ein heissen Draht zu Kiefern. Frag nicht. Irgendwie stehen die Bäume für mich immer da wo das Meer ist..und diese Kiefer steht inmitten einer Düne (Naturschutz) und wenn ich horche, höre ich das Meer aber das Meer ist eigentlich das Rauschen der Autobahn. ... Die Lebensader unserer Zeit.

Liebe Kerstin und die kennen wir ja gut, da haben wir hoffentlich Frieden geschlossen mit dem Auto und der Autobahn oder auch nicht..phhü. Ich werde wohl mal noch die Strecke DA<->B allein fahren..dann kann ich mich wieder freier fühlen.

Wer das liest, ist genau so gemeint!

JANET hat gesagt…

ach der letzte Satz, da meinte ich den Text von
I am What I am, da kann sich jeder doch selbst angesprochen fühlen, wenn er ihn liest. So finde ich.

Annemarie hat gesagt…

Liebe Janet, ich habe kein Problem mit Autos oder Autobahnen. Ich liebe Autos, besonders die schnellen. Und Autobahnen, weil man da schnell fahren kann.
Ich bekam, was ich brauchte, so sehe ich das. Es war der Hammer, weiß Gott, ich hatte Todesangst, glaubte unser letztes Stündlein hatte geschlagen. Und mein großes Bübchen sass neben mir.

Ich weiß noch, wie ich mir sagte: Bitte, nicht. Bitte nicht hier und nicht so. Lieber Gott, bitte nicht!!!

Wenn das Fahrwerk blockiert, werden ungeheure Kräfte freigesetzt. Das glaubt man nicht. Das Auto will sich querstellen, um sich zu überschlagen, damit diese ausgebremste und blockierte Energie frei werden kann.
Das Lenkrad zerrt an den Händen und in den Armen, das ist so eine gewaltige Kraft - ich hatte Muskelkater hinterher.

Doch ich und ICH hielten es, so gut es nur ging in der Spur. Wir rutschten damals in die Leitplanken und es krachte zwar noch heftig, aber der Großteil der Energie war weg. Wie schon beschrieben - eine Beule und ein Hämatom.

Bin trotzdem in den Urlaub gefahren. Nach der Unfallaufnahme mit Polizei und Ramtamtam, fuhr ich heim, wechselte die Autos und fuhr mit meinem großen Bub in den Urlaub.
Ursprünglich sollte der Kleine auch mitkommen. Doch mein Mann wollte es nicht - weise Voraussicht!!!

Das Beste war die spätere Verhandlung. Ich hatte damals so eine Wut auf diesen Kerl, der in unsere Spur fuhr und uns damit in Lebensgefahr brachte, dass ich zu Gott betete, er möge uns einen Richter schicken, der Ausländer nicht leiden kann...
Und was soll ich dir sagen, genauso kam es.
Der Richter hatte ein ganz deutliches Problem mit diesem Menschen, der uns in den Unfall verwickelt hatte.

Es war ein Aussiedler aus Russland, der schon viele Jahre in Deutschland lebte.
Und er bekam die ganze Schuld, musste Strafe zahlen und uns noch Entschädigung.

Man sollte wirklich aufpassen, um was man Gott bittet...

JANET hat gesagt…

Liebe Kerstin,
mit dem Auto an sich hab ich auch kein Problem..
stell dir mal vor..dass ich so ein Trauma hatte, dass ich dachte wir hatten einen Unfall, es war aber keiner nur so ein läppisches Ausweichmanöver, hat mir aber den Rest gegeben und das war die Fahrt als wir endgültig von B nach DA gezogen sind, im Nachhinein dachte ich immer das war ein Unfall..und nun bin ich tod und ja in DA angekommen trotz Unfall von allen Lieben und für mich Lebendigen abgeschnitten genauso hab ich mich gefühlt..lange lange laaange wie ein Zombie Spirale abwärts. Ich hab lange so ein Autobahntrauma gehabt..ich hab mich regelrecht verkrampft im Auto. Ich hab innerlich gebetet heil anzukommen.. Ich bin "Gott" näher gekommen in dieser Angst als mir lieb war und ja ich wollte auch dort hin wo ich hin wollte nach Hause und ja ich musste ja auch wieder zurück, ich hab einen Engel vor mir hingeklebt...damit ich mich sekündlich erinnere Gott anzuflehen. Durch dieses Trauma fühlte ich mich noch mehr abgegrenzt von meiner Heimat, weil ich ja eigentlich selber gern Auto fahre und immer angewiesen war den Fahrer zu vertrauen. Ich hatte immer den Eindruck, dass er selber unsicher war. Übrigens der Unfall mit dem Schleudertrauma war ein anderer und dann hatte ich noch einen mit meiner Mutter, die mit uns gegen den Baum fuhr so dämlich, weil sie ihren Aschenbecher aus dem Fenster ausleerte, das ist schon lange vorbei aber dafür habe ich ne schöne Narbe auf der Stirn...ich war auch nicht angeschnallt..schön zack durch die Fensterscheibe.

Danke Kerstin... für die Vorlage..manchmal wird es klarer wenn man Dinge teilen kann.

Der letzte Satz ist wirklich war..mmh!